Porsche Sports Cup 2016 - Hockenheimring I - 21/22.05.

Der Saisonauftakt im Porsche Sports Cup 2016 begann auf dem Hockenheimring und die Starterfelder waren in allen Klassen gut gefüllt.

Der Auftakt für das Team Car Tech begann etwas gemischt unter der heißen Sonne Hockenheims. Es glühte auf jeden Fall nicht nur der Asphalt, die Reifen und die Fahrer – leider auch die ein – oder andere Motorhaube.

Aber wir sind optimistisch, denn schließlich stehen noch weitere fünf legendäre Rennstrecken auf dem Kalender.

Super Sports Cup Sprintrennen

Der Porsche Super Sports Cup, das sportliche Flaggschiff der Serie, präsentiert sich mit einem imposanten Starterfeld. Insgesamt 46 Fahrer haben sich für die Rennen, die mit reinrassigen Rennwagen ausgetragen werden, permanent eingeschrieben. Dabei feiert der neue Cayman GT4 Clubsport im Super Sports Cup seine Premiere. Der 283 kW (385 PS) starke Mittelmotor-Renner basiert auf dem erfolgreichen Straßensportwagen Cayman GT4. Beim Auftakt waren mehr als 20 Piloten am Start.

 

Bertram Hornung (GT3 997 Cup): Bertram, der amtierende Meister des Super Sports Cup und Gesamt-Champion des Porsche Sports Cup 2015, fuhr in der Qualifikation am Sonnabend wie gewohnt auf den Star(t)platz 1 und im Rennen konnte er diesen Platz erfolgreich gegen Matthias Jeserich und dem 3-fachen Sports Cup Sieger Mike Essmann verteidigen.

Im Rennen am Sonntag wurde er - auf der Fahrt zur Spitzkehre - von einem Gegner unsanft aus dem Rennen genommen. Er lag zuvor auf Platz 3 in der Gesamtwertung und in seiner Klasse ganz klar auf Platz 1.  

Am Red Bull Ring wird Bertram wieder angreifen und sich recht schnell die Tabellenführung in der Gesamtwertung zurückholen. Wir haben keine Zweifel.

Phillip Bethke (GT4 Club Sport): Phillip hat den größten Sprung innerhalb des Porsche Sports Cup gemacht: Letztes Jahr fuhr er noch in der Trophy Wertung gegen seinen Team Kollegen Dr. Rocco Herz, und dieses Jahr fährt er die höchsten Klassen des Super Sports Cup.

In der Qualifikation belegte er den grandiosen 9. Platz, den er im ersten Rennen durch den 10ten Platz fast bestätigte. Beim 2ten Rennen fuhr er durch technische Probleme letztendlich auf den 14ten Platz. Der Red Bull Ring wird Phillip noch mal Flügel verleihen und ihn bestimmt noch einige Plätze nach vorne segeln lassen.

Stefan Pfannmöller (GT4 Club Sport): Als schnellster Gentleman Driver - in der Qualifikation und im zweiten Rennen- untermalte er nur seine Ambitionen für die anstehende Saison 2016. Aber ganz von vorne: Nach erfolgreichem Training am Freitag, ging es direkt am Samstag los mit der Qualifikation für die Sprintrennen.

Das Starterfeld war mit gestandenen Rennfahrern wie Lance David Arnold (Sieger bei verschiedenen Rennen, wie bspw. ADAC GT Masters), oder Lucas Mauron, (Nachwuchs Formel 4 Fahrer aus Brasilien), mehr als gut besetzt.

 

In einem Starterfeld von knapp 50 Rennautos, war die größte Herausforderung eine freie Runde zu finden – jedoch nur bis Runde 5, dann konnte sich Stefan nicht nur den 4ten Platz in der Klasse sichern, sondern on top auch noch die 2te Startreihe in dieser Klasse. Stefan Pfannmoeller glänzte in beiden Rennen mit einem sauberen Start und einer Top Platzierung. Er konnte mit dem 5ten Platz alle Rennen beenden und somit den 3ten Platz in der Gesamtwertung von Hockenheim sein eigen nennen.

 

Und da das Beste zum Schluss kommt:

Am Sonntag beendete Stefan Pfannmoeller das Rennen als schnellster Gentlemen Driver – und das nur einen Platz hinter Rennfahrer Lance David Arnold.

 

Michael Rosenkränzer (GT4 Club Sport): Da dies das erste Rennen mit Slick – Bereifung war, war ich ganz schön über die Qualität der Fahrer überrascht. Schon eine andere Liga als der Sports Cup. Vom Werksfahrer bis zum kleinen Amateur war alles vorhanden. Das Team und die Aufnahme meinerseits hat mir sehr gut gefallen, lockere Truppe.“

Für Michael war es die Premiere im Super Sports Cup. Er startete mit neuem Auto und auch zum ersten Mal auf Slick Reifen. Er startete zwar nur das Rennen am Sonntag, aber das tat seinem Erfolg keinen Abbruch. Einen beachtlichen 9ten Platz legte er auf seinen Reifen hin. Diesmal ging es für die Konkurrenz noch glimpflich aus, aber Michael startet natürlich auch auf dem Red Bull Ring und dann in allen Rennen.

Super Sports Cup Endurance

Am Sonntag, zum Abschluss des Rennwochenendes, stehen die beiden Läufe zur Sports Cup Endurance mit jeweils 50 Minuten auf dem Programm. Die Rennen werden von einer 15-minütigen Boxenstopp-Pause für Reifenwechsel, Tank Stopp und eventuellem Fahrerwechsel unterbrochen.

Bertram Hornung/Max Kottmayr (GT4 Club Sport): Wenn Leichtigkeit auf ganze 30 Jahre Erfahrung trifft, dann sitzen Max und Bertram das erste Mal im gleichen Boot und haben sozusagen auch (ein bisschen) ihre erste Jungfernfahrt…

Eine tolle und mutige Kombination, die ein unglaubliches Potenzial bürgt. Besonders in der Endurance profitieren beide voneinander – auch bei einem neuen Auto.

Bei der Qualifikation am Sonntagmorgen konnten sie den 5ten Platz sichern und im ersten Rennen sogar den 6ten Platz. Beim zweiten Rennen gab es leider technische Probleme und so fuhren sie sich auf den 10ten Platz.

Wir taufen diese Kombi auf: ERFOLG!

Viel Glück für die nächsten Rennen! (Dieser Gruß gilt im Übrigen allein den Konkurrenten)

Matthias Bäurle (GT4 Club Sport): Matthias ist die Überraschung in der Box von CarTech Motorsport. Er ist einer der Piloten, die die Endurance alleine bewältigen, während die meisten Teams zwei Fahrer (zwei Mal 50 Minuten Fahrzeit) einsetzen und so erfährt er sich als Einzelkämpfer den dritten Rang in der Qualifikation und zwei Mal den 2ten Platz in seiner Klasse.

That kills!

Das war atemberaubend! Weitermachen!

Trophy

Dr. Rocco Herz (GT3 997): Unser dreimalige österreichische Meister und zweifach Sieger im Sports Cup Trophy wollte eigentlich einen Doppelstart in Hockenheim hinlegen. Aber leider lies man den Tiger nicht aus dem Käfig – und den Käfig irgendwie nicht ins Auto. Die technischen Anforderungen änderten sich so schnell, dass das Team kaum reagieren konnte. Das tat aber dem eingleisigen Erfolg überhaupt keinen Abbruch:  Platz 2 in der Trophy!

Und auf dem Red Bull Ring kommt der Tiger aus dem Käfig – und natürlich auch ins Auto! Viel Glück!